Sicherheit bei Demenz im eigenen Zuhause

Risiken erkennen und rechtzeitig handeln. Wenn Orientierung verloren geht, zählt jede Minute. Spüren Sie Nähe, auch aus der Ferne, und wissen Sie Ihre Liebsten in der vertrauten Umgebung jederzeit gut aufgehoben.

Wenn die vertraute Welt zur Herausforderung wird

  • wenn vertraute Wege plötzlich fremd werden
  • wenn der Tagesrhythmus durcheinander gerät
  • wenn gewohnte Handlungen mit der Zeit schwieriger werden

Besonders im häuslichen Umfeld besteht für Betroffene ein erhöhtes Risiko: Sie verlassen unbemerkt die Wohnung, sie verirren sich oder geraten in unsichere Situationen.

Demenz im Alltag: Was die Erkrankung für Betroffene und pflegende Personen bedeutet

Demenz beginnt selten von einem Tag auf den anderen. Oft sind es kleine Veränderungen, die zunächst kaum auffallen. Ein Termin wird vergessen, der Name eines Enkels fällt nicht mehr ein, Schlüssel landen an ungewöhnlichen Orten. Tag und Nacht geraten durcheinander, der vertraute Weg ins Badezimmer wird unsicher, und plötzlich öffnet sich die Wohnungstür, ohne dass es einen erkennbaren Anlass gibt. Für die Betroffenen selbst ist das oft beängstigend. Sie spüren, dass etwas anders ist, können es aber nicht mehr richtig einordnen.

Demenz mit Hinlauftendenz

Die Hinlauftendenz, also der unkontrollierte Drang, das Zuhause zu verlassen, gehört zu den schwierigsten Situationen in der häuslichen Pflege durch Angehörige. Mitten in der Nacht, im Morgengrauen oder bei schlechtem Wetter kann ein Mensch mit Demenz die Wohnung verlassen und sich verirren. Die Folgen reichen von Unterkühlung über Stürze bis hin zu langen Suchaktionen.

Die Belastung von pflegenden Angehörigen wächst stetig

Für pflegende Angehörige bedeutet das eine ständige Sorge und psychische Belastung. Die Diagnose Demenz verändert das Leben einer ganzen Familie. Aus Tochter, Sohn oder Ehepartner wird zugleich pflegende Person, Beobachterin und Sicherheitsverantwortliche. Plötzlich rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Angehörige zuhause gepflegt werden können, ohne dass die eigene Pflegesituation zur Überforderung wird.

Dies kann zu einer schleichenden Belastung führen, die sich in Schlafmangel, Konzentrationsproblemen und einem permanenten Anspannungsgefühl zeigt. Die psychische Belastung in der Pflege bei Demenz ist enorm, weil die Sorge nie wirklich pausiert.

Hinzu kommen praktische Fragen. Wie kann ich arbeiten gehen, wenn ich nicht weiß, ob meine Mutter zuhause sicher ist? Wie kann ich nachts schlafen, wenn ich befürchte, mein Vater könnte das Haus verlassen? Wie organisiere ich die Betreuung von Senioren zu Hause, wenn ich nicht ständig vor Ort sein kann?

Der Care Monitor als technisches Pflegehilfsmittel bei Demenz

Hier können technische Pflegehilfsmittel wie der Care Monitor helfen: Der Sensor erkennt Abwesenheiten und Veränderungen im gewohnten Rhythmus und meldet diese automatisch über die Care Monitor App. So entsteht eine Form der Betreuung von dementen Personen zu Hause, die Sicherheit gibt, ohne den Alltag der betroffenen Person zu stören.

Behalten Sie jederzeit den Überblick auch wenn Sie unterwegs sind.

Mit einem Blick auf die App können Sie sich eine Situationsklarheit und sich somit auch persönliche Freiräume schaffen.
Sie gewinnen Vertrauen in die Situation und ein wenig von der Ruhe zurück, die in der Pflege von Angehörigen oft verloren geht.

Mit diesen Funktionen unterstützt Sie der Care Monitor bei der Pflege einer dementen Person

Anzeige des aktuellen Status: Behalten Sie auch aus der Ferne jederzeit den Überblick. Nur ein Blick auf die App genügt um eine Situationsklarheit zu erhalten

Erkennung von An- und Abwesenheit: Sie sehen jederzeit in der App, ob Ihre Mutter oder Ihr Vater im Bett liegt, im Raum ist oder den Bereich verlassen hat.

Individuell einstellbare Alarmzeiten:Sie legen selbst fest, ab wann eine Abwesenheit als ungewöhnlich gilt. Etwa nur nachts oder ab einer bestimmten Dauer.

Erkennung von An- und Abwesenheit: Sie sehen jederzeit in der App, ob Ihre Mutter oder Ihr Vater im Bett liegt, im Raum ist oder den Bereich verlassen hat.

Warnung bei ausbleibender Rückkehr ins Bett: Bleibt jemand nachts ungewöhnlich lange weg, etwa nach einem Toilettengang, erhalten Sie eine Mitteilung und können prüfen, ob Hilfe nötig ist.
Verlässt die pflegebedürftige Person das Bett oder den Raum und kehrt nicht innerhalb der eingestellten Zeit zurück, wird eine Benachrichtigung gesendet. So können auch Stürze außerhalb des Sensorbereichs indirekt erkannt.

Erkennung von Stürzen: Der Sensor ist in der Lage Stürze zu erkennen und sie als Gefahrensituation zu detektieren. Wird ein Sturz erkannt, wird ein Alarm in Form einer Meldung via App an die Angehörigen gesendet.

Klassische Hausnotrufsysteme stoßen bei Demenz schnell an ihre Grenzen

Ein Notrufknopf für Senioren wird vergessen oder bewusst abgelegt. Ein Armband mit Notfallknopf wird als störend empfunden und nicht getragen. In einer akuten Verwirrtheit ist niemand in der Lage, gezielt Hilfe zu rufen.

Hier setzt der Care Monitor als technisches Hilfsmittel an: Er funktioniert vollkommen kontaktlos und erfordert keinerlei Mitwirkung der erkrankten Person.

  • Kein Anlegen
  • Kein Aufladen
  • Keine Interaktion notwendig

Sie als pflegende Person erhalten diese Informationen direkt auf das Smartphone und können entscheiden, wie Sie reagieren möchten. So kann eine Betreuung entstehen, die Sicherheit schafft, ohne in das Leben Ihres Angehörigen einzugreifen.

Praxisnah für mehr Sicherheit in der häusliche Pflege entwickelt

Der VmedD Care Monitor wurde unter realen Anforderungen der Pflegepraxis heraus entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, Fachpersonal und technischen Experten entstand eine Lösung, die gezielt auf die Herausforderungen im Alltag mit demenzerkrankten eingeht.

Logo der Diakonie DrsedenLogo des Arbeiter-samariter-BundesLogo der Volkssolidarität

Jetzt ist der Care Monitor auch für den Einsatz im eigenen Zuhause verfügbar.

Für mehr Sicherheit, mehr Selbstständigkeit und ein gutes Gefühl im Alltag

Der kontinuierliche Austausch mit Pflegepersonal und Anwendern hat maßgeblich dazu beigetragen, den Care Monitor so zu gestalten, dass er einfach integrierbar, zuverlässig und praxistauglich ist.

Der Care Monitor als technisches Pflegehilfsmittel bei Demenz

Der Care Monitor ist mehr als ein Hausnotruf im klassischen Sinn. Er ist ein digitales Hilfsmittel für die häusliche Pflege, das speziell für Situationen entwickelt wurde, in denen eine pflegebedürftige Person nicht selbst aktiv Hilfe anfordern kann.
Die Radartechnologie (Made in Germany) erkennt Bewegungen, Stürze und vor allem das Verlassen des Raumes oder des Bettes.
All das geschieht
• ohne Kamera,
• ohne Mikrofon,
• ohne ein Gerät, das am Körper getragen werden muss.

Gerade bei Demenz ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber einem Notfallarmband für Senioren. Notfallarmbänder oder Notfallknöpfe werde häufig abgelegt oder als fremd, störend empfunden. Der kleine, kaum sichtbare Sensor an der Wand wird dagegen schnell zur gewohnten Umgebung.

Der Sensor wird einmal montiert und eingerichtet und arbeitet danach selbstständig. Er beobachtet keine Personen, sondern erfasst anonyme Bewegungsmuster im Raum. Wenn der gewohnte Tagesrhythmus durchbrochen wird, wenn jemand das Bett verlässt und nicht zurückkehrt oder wenn die pflegebedürftige Person den Raum dauerhaft verlässt, sendet der Care Monitor eine Benachrichtigung an die hinterlegte Person. Sie entscheiden anschließend, ob ein kurzer Anruf genügt, ein Nachbar vorbeischaut oder Sie selbst losfahren. So entsteht ein Schutzraum, der zur tatsächlichen Pflegesituation passt, ohne den Menschen mit Demenz einzuengen.

Wie der Einsatz des Care Monitors pflegende Angehörige unterstützt

Wer einen Angehörigen mit Demenz im häuslichen Umfeld betreut, weiß, dass die größte Belastung oft nicht die einzelnen Aufgaben sind, sondern die ständige Aufmerksamkeit dahinter. Der Care Monitor übernimmt einen Teil dieser inneren Wachsamkeit, sodass Sie nicht mehr jede Sekunde daran denken müssen, ob alles in Ordnung ist. Stattdessen können Sie sich darauf verlassen, dass das System sich meldet, wenn etwas vom gewohnten Muster abweicht.

Der Care Monitor löst zudem eine mögliche moralische Spannung auf, die viele pflegende Personen kennen. Auf der einen Seite soll die demente Person möglichst selbstbestimmt bleiben. Auf der anderen Seite wächst die Sorge, dass genau diese Selbstbestimmung in einer akuten Verwirrtheit gefährlich werden könnte.
Durch den Einsatz des Care Monitors kann sich die demente Person frei und unbeobachtet im eigenen Zuhause bewegen, während Sie nur dann eingebunden werden, wenn es wirklich nötig ist. So entsteht eine Pflegesituation, in der Vertrauen und Sicherheit nicht im Widerspruch stehen, sondern einander stützen.

Verantwortung teilen

Auch organisatorisch hilft der Care Monitor bei der Pflege von Angehörigen weiter. Wenn mehrere Familienmitglieder beteiligt sind (etwa Geschwister, die sich abwechseln, oder Kinder, die weiter weg wohnen) können alle in der App eingebunden werden.
Sie sehen gemeinsam, wie es der pflegebedürftigen Person geht, und können sich bei Bedarf abstimmen. Aus einer einsamen Pflegesituation wird auf diese Weise eine geteilte Verantwortung. Genau das ist eine der wirkungsvollsten Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, die in der häuslichen Pflege oft am dringendsten gebraucht wird.

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Wenn Sie Fragen zum Care Monitor, seiner Funktionsweise oder der verwendeten Radartechnologie haben, sind wir gerne persönlich für Sie da und beraten Sie!

Wir haben für Sie viele Fragen in unseren FAQ – Häufig gestellte Fragen gesammelt: zu den häufig gestellten Fragen.

Vertrag widerrufen