Sicher zuhause leben trotz Herzinsuffizienz

Wenn das Herz schwächer wird, braucht es Nähe und Sicherheit

Für Menschen mit Herzschwäche kann der eigene Alltag oft zur Belastung werden. Der Care Monitor schafft Sicherheit für Pflegebedürftige und Angehörige, ohne die Privatsphäre zu stören.

Ein schwaches Herz im Alter ist keine Seltenheit. In Deutschland sind etwa vier Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen, Tendenz steigend. Die Erkrankung kann durch verschiedene Herzkrankheiten oder Bluthochdruck entstehen. Menschen mit Herzinsuffizienz sind im Alltag häufig stark eingeschränkt, da sie unter Symptomen wie Luftnot, Müdigkeit, Wassereinlagerungen und Herzrhythmusstörungen leiden.

Herzinsuffizienz erhöht das Risiko für Stürze

Eine weitere Begleiterscheinung der Herzinsuffizienz stellt eine besondere Herausforderung für die Pflege zuhause dar: Schwindel und Ohnmachtsanfälle. Diese Symptome erhöhen das Risiko für Stürze erheblich. Sind Betroffene allein, können sie außerdem im Ernstfall oft nicht mehr selbstständig Hilfe holen. Selbst ein Notrufknopf hilft dann nicht weiter, da er bei Bewusstlosigkeit nicht ausgelöst werden kann.

Spätestens nach dem ersten Sturz entsteht große Unsicherheit. Die Selbstständigkeit der Erkrankten wird eingeschränkt und viele von ihnen ziehen sich aus Angst vor weiteren Stürzen zurück. Gleichzeitig wächst die Sorge der Angehörigen, dass in ihrer Abwesenheit ein Notfall eintritt und sie nicht rechtzeitig vor Ort sein können.

Hier kann der Care Monitor unterstützen. Er erkennt Stürze und längere Abwesenheiten automatisch und sendet eine Benachrichtigung per App an pflegende Angehörige, ohne dass er manuell ausgelöst werden muss.

Man unterscheidet zwei Typen von Herzinsuffizienz:

Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (Heart Failure with reduced Ejection Fraction, kurz HFrEF) bezeichnet eine Form der Herzschwäche, bei der das Herz nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf pumpt.

Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion (Heart Failure with preserved Ejection Fraction, kurz HFpEF) Hier arbeitet das Herz zwar mit normaler Pumpkraft, ist jedoch so versteift, dass die Herzkammern sich nicht ausreichend mit Blut füllen können.

Herzinsuffizienz zeigt sich bei Männern und Frauen unterschiedlich:

Männer Frauen
Haben häufiger eine Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion
(HFrEF)
Haben häufiger eine Herzinsuffizienz mit erhaltener beziehungsweise scheinbar normaler Pumpfunktion
(HFpEF)
Erkranken meist früher Erkranken typischerweise erst im höheren Alter
Begleiterkrankungen betreffen häufig andere koronare Herzerkrankungen Begleiterkrankungen umfassen häufiger Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas (krankhaftes Übergewicht)
Werden häufiger stationär im Krankenhaus behandelt Die Herzinsuffizienz wird häufig später erkannt und weniger gezielt behandelt

Mehr Lebensqualität mit der richtigen Behandlung

Die gute Nachricht ist, dass Herzinsuffizienz heute gut medikamentös behandelbar ist. Präparate, die das Herz entlasten und stärken, werden häufig mit solchen kombiniert, die Wassereinlagerungen reduzieren oder den Blutdruck senken. Dadurch verbessert sich die Lebensqualität spürbar und das Fortschreiten der Erkrankung wird verlangsamt. Bei schwereren Verläufen können Herzschrittmacher, implantierte Defibrillatoren, künstliche Herzklappen oder im äußersten Fall ein Spenderherz helfen.

Auch die Erkrankten selbst können viel dazu beitragen, ihre Symptome zu lindern. Bewährte Maßnahmen sind:

  • Verzicht auf Alkohol und Tabak
  • Reduktion von Salz in der Nahrung
  • Begrenzung der Flüssigkeitsaufnahme, wenn ärztlich empfohlen
  • Gewichtsreduktion
  • Ausreichende, maßvolle Bewegung
  • Ausreichender Schlaf
  • Regelmäßige Impfungen, zum Beispiel gegen Grippe
  • Stressreduktion

Diese Maßnahmen lindern Beschwerden und erhöhen die Lebensqualität, können die Erkrankung jedoch nicht heilen. Viele Betroffene erleben daher dauerhaft Einschränkungen im Alltag. Besonders Atemnot und Schwindel lösen dabei häufig zusätzliche Ängste aus. Die Sorge, zu stürzen oder im Notfall keine Hilfe rufen zu können, führt oft dazu, dass Erkrankte ihren Bewegungsradius immer weiter einschränken. Stück für Stück geben sie Selbstständigkeit auf und nehmen weniger am Leben teil, als sie eigentlich könnten.

Auch Angehörige stehen vor großen Herausforderungen. Berufliche Verpflichtungen, familiäre Aufgaben oder räumliche Distanz machen es vielen von ihnen schwer, regelmäßig präsent zu sein. Die ständige Sorge, dass ein Notfall eintreten könnte, belastet viele von ihnen stark und macht es ihnen schwer, abzuschalten. Auch ein klassischer Hausnotruf bietet nur begrenzte Sicherheit, da Erkrankte ihn im Falle beispielsweise einer Ohnmacht oder akuter Atemnot schwer oder gar nicht selbst auslösen können.

Unterstützung durch Technik

Der Care Monitor als technisches Pflegehilfsmittel bei Herzinsuffizienz

Der Care Monitor kann in diesem Fall beide Seiten entlasten. Das Gerät ist weit mehr als ein klassischer Hausnotruf. Er ist ein digitales Hilfsmittel für die häusliche Pflege, das in Momenten unterstützt, in denen eine pflegebedürftige Person nicht selbst aktiv Hilfe rufen kann. Die Radartechnologie (Made in Germany) erkennt Bewegungen, Stürze sowie das Verlassen des Raumes oder des Bettes und schafft damit ein Gefühl von stiller, verlässlicher Begleitung.

All das geschieht

  • ohne Kamera,
  • ohne Mikrofon,
  • ohne ein Gerät, das am Körper getragen werden muss.

Besonders bei Herzinsuffizienz ist dies ein großer Vorteil. Viele Menschen empfinden Notfallarmbänder oder Knöpfe als störend oder fremd und legen sie ab. Der kleine Sensor an der Wand dagegen fällt kaum auf und fügt sich schnell in die vertraute Umgebung ein. Er ist einfach da, ohne zu stören, und bietet Sicherheit, ohne die Freiheit einzuschränken.

Der Sensor wird einmal montiert und eingerichtet und arbeitet danach selbstständig. Er beobachtet keine Personen, sondern erfasst anonyme Bewegungsmuster im Raum. Wenn der gewohnte Tagesrhythmus durchbrochen wird, beispielsweise wenn jemand das Bett verlässt und nicht zurückkehrt oder wenn die pflegebedürftige Person den Raum dauerhaft verlässt, sendet der Care Monitor eine Benachrichtigung an die hinterlegte Kontaktperson. Die Angehörigen können dabei selbst festlegen, ab wann eine Abwesenheit als ungewöhnlich gilt.

Löst das Gerät Alarm aus und sendet eine Benachrichtigung per App, entscheiden die Angehörigen, ob ein kurzer Anruf genügt, ob Nachbarn vor Ort nach dem Rechten sehen können oder ob sie selbst losfahren. So entsteht ein Schutzraum, der sich an die tatsächliche Pflegesituation anpasst und gleichzeitig die Würde und Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Person bewahrt.

Redakteurs-Tipp

Notfallplan bereithalten!

Wer pflegt weiß, Notfälle passieren meist unerwartet und zur Unzeit. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, zumal es in Stresssituationen manchmal schwer fällt einen klaren Gedanken zu fassen.
Dieser Notfallplan ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung! Besprechen Sie ihn mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt und passen Sie ihn an die individuelle Situation an. Ausdrucken und gut sichtbar aufbewahren – z. B. am Kühlschrank oder bei den Medikamenten.
Diese Vorlage können Angehörige zur Vorbereitung nutzen:

Balance für beide Seite

Wie der Einsatz des Care Monitors pflegende Angehörige unterstützt

Wer eine pflegebedürftige Person zu Hause betreut, weiß, dass nicht körperliche Tätigkeiten die größte Belastung verursachen, sondern die ständige innere Wachsamkeit. Dieses Gefühl, immer bereit sein zu müssen, immer aufmerksam zu bleiben, kann über die Zeit sehr erschöpfend werden.

Der Care Monitor nimmt einen Teil dieser Last von den Schultern. Angehörige müssen nicht mehr jede Sekunde darüber nachdenken, ob alles in Ordnung ist. Sie können sich darauf verlassen, dass das System sich meldet, wenn etwas vom gewohnten Muster abweicht.

Der Care Monitor hilft auch dabei, eine moralische Spannung zu lösen, die viele pflegende Personen kennen. Auf der einen Seite wünschen sie sich, dass die Erkrankten möglichst selbstbestimmt leben können. Auf der anderen Seite wächst die Sorge, dass genau diese Freiheit gefährlich werden könnte, wenn Symptome wie Schwindel oder Ohnmacht auftreten.

Durch den Einsatz des Care Monitors kann sich die herzkranke Person frei und unbeobachtet im eigenen Zuhause bewegen, während Angehörige nur dann eingebunden werden, wenn es wirklich nötig ist. Vertrauen und Sicherheit stehen nicht länger im Widerspruch, sondern unterstützen sich gegenseitig.

Pflegeunterstützung

So hilft der Care Monitor

Mit diesen Funktionen unterstützt Sie der Care Monitor bei der Pflege einer Person mit Herzinsuffizienz

Statusanzeige

Ein Blick in die App genügt, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.

Anwesenheits- und Abwesenheitserkennung

Sie sehen jederzeit, in welchem Raum sich die pflegebedürftige Person aufhält. Bleibt jemand nachts ungewöhnlich lange weg, erhalten Sie eine Mitteilung.

Individuell einstellbare Alarmzeiten

Sie bestimmen selbst, ab wann eine Abwesenheit als ungewöhnlich gilt.

Keine Geräte am Körper

Kein Knopf, kein Armband, keine Smartwatch – entscheidend bei Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit.

Automatische Sturzerkennung

Der Sensor erkennt Stürze zuverlässig und löst sofort Alarm aus.

Höchster Schutz der Privatsphäre

Radartechnologie ohne Kamera oder Mikrofon. Keine Bilder, keine Tonaufnahmen, keine Videos.
Unsere Lösung

Care Monitor für mehr Sicherheit

Moderne Technologie ersetzt keine menschliche Nähe – sie schafft zusätzliche Sicherheit. Der Care Monitor erkennt Stürze und Gefahren automatisch, ohne Notrufknopf, Armband oder Smartwatch. Im Ernstfall werden hinterlegte Kontakte sofort über die App informiert.

Gemeinsam entlasten

Verantwortung teilen

Auch organisatorisch erleichtert der Care Monitor die Versorgung von Pflegebedürftigen. Wenn mehrere Familienmitglieder beteiligt sind, etwa Geschwister, die sich abwechseln, oder Kinder, die weiter entfernt wohnen, können alle in der App eingebunden werden. Sie sehen gemeinsam, wie es der pflegebedürftigen Person geht, und können sich bei Bedarf abstimmen. Aus einer oft einsamen Pflegesituation wird eine geteilte Verantwortung. Genau diese gemeinsame Lastenverteilung ist eine der wirkungsvollsten Entlastungen für pflegende Angehörige, die in der häuslichen Pflege so dringend gebraucht wird.

Persönliche Beratung

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Wir beraten Sie gerne persönlich und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihre Situation.

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